Hohensyburg-Meisterschaften im Oktober

Vom 24. bis zum 27.10.2013 fand das Main-Event der Hohensyburger-Poker-Meisterschaften in der Spielbank Hohensyburg in Dortmund statt. Zum Main-Event konnte man sich direkt mit 750€ (+50€ Fee) einkaufen oder das Satellite für 120€ (+10€ Fee) spielen, was drei unserer e-Raiser getan haben. Dabei entsprachen 100 Entries genau 15 Tickets.

Hier die Ergebnisse des Satellites auf einen Blick:
Chris Sker – #54 (hin und her, rauf und runter, am Ende nur Platz 54)
The White – #39 (mit doppelten Average und Kings in das 3er Set des Chipleaders gelaufen)
Chris Scholl – Ticket für das Main-Event gewonnen

Zum Main-Event:
Am Freitag, den 25.10.2013 startete Chris an Tag 1B und überlebte diesen unter Average. Doch die sehr flache Blindsturktur mit Deepstackfeeling ließ keine Panik aufkommen. Eintüten am ersten Tag ist ja meist der erste Schritt zum Deep-Run. Was eine Weisheit!? An Tag 2 lief es für Chris richtig rund: obwohl er größere Pötte verlor, kämpfte er sich mit guten Spots und dem richtigen Riecher auf den 3ten Platz im Chipcount hoch und konnte knapp 500k Chips am Ende des Tages eintüten. Die Bubble war noch nicht geplatzt, aber es sah gut aus! Ein Preispool von 155.000€ machte das Turnier zu einem Großereignis in der Hohensyburg. Entspannung vor dem großen Tag 3: Da durfte natürlich das Bad zum Wochenende für Chris nicht fehlen ;).  Zum dritten Tag: Ja, ITM ging dann am Ende klar und trotzdem wurde es schließlich nur ein undankbarer 19. Platz mit 1350€ in Bar für Chris Scholl. Im Endeffekt quasi der Min-Cash. Schade, wo eine großartige Rail doch so stark hinter ihm stand. Danke an Euch Jungens!

Unter dem Strich zeigt dieses Abschneiden jedoch, dass es den e-Raisern möglich ist, auch über eine Satellite-Qualifikation ITM zu kommen!

Wir bedanken uns, wie immer, bei unserem Poker-Partner 4-Aces-Pokershop für die fleißige Unterstützung und verweisen zusätzlich auf die Einträge bei Pokerfirma, die den Turnierverlauf im Gesamten gut wiederspiegeln:

Start beim Main-Event
Großkampf in der Hohensyburg
Zwei Deals beenden die hohensyburger Meisterschaft

Bis zum nächsten Großereignis. Natürlich mit den e-Raisern!

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WSPT-Vorrunde – Duisburg vom 03.10.2013

Anfang Oktober waren 4 unserer e-Raiser unterwegs, um sich für das WSPT-Main-Event (1000+100) in der Hohensyburg zu qualifizieren. Dabei waren 81 Entries mehr als die erwarteten 80 Spieler, was den Preispool auf 7 Tickets steigen lies. Im Gesamten war es ein ansehnlich gestaltetes Event, mit jedoch sehr stark ansteigender Blindstruktur (fast schon Turbo) und nur mittelmäßiger Turnierorganisation.

An dieser Stelle danken wir unserem Sponsor, dem 4Aces-Pokershop in Essen, für seine Unterstützung für den Club. Durch seine Mitarbeit sind wir in der Lage unseren Spielern solche Events zu ermöglichen.

Ergebnisse:

Über weite Strecken lief es ganz gut für unsere e-Raiser. Eine gute Mischung aus Zurückhaltung und aggressivem Spiel hieften sie unter die Top 50%. Doch das reichte natürlich noch nicht für eines der begehrten Tickets aus. Zum Ende hin war der Average-Stack bereits commited, sodass es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nurnoch „push or fold“ hieß.  Das Glück bei entscheidenden Coin-Flips war uns dabei nicht immer hold. So blieb es bei folgenden Ergebnissen:

Michael Weiss – #19
Marc Bidersek – #22
The White – #25
Christopher Scholl – #43

Fazit:

Alles in allem war es ein durchschnittliches Event mit mäßigem Erfolg.
Wir hoffen auf rege Beteiligung der Clubmitglieder bei den nächsten externen Turnieren und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem 4Aces-Pokershop!

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Ranglistenturnier vom 27.09.2013

Am Freitag den 27.09.2013 spielten wieder unsere e-Raiser im internen Clubturnier. Gesponsorte Preise gab es diesmal zusätzlich vom 4Aces-Pokershop. Dazu gehörten neben Card-Guards auch Poker-Untersetzer, die sich Einige unserer e-Raiser durch gute Leistungen sichern konnten.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Die insgesamt 24 Entries zeigten, dass nicht nur die üblichen Sachpreise, sondern vor allen Dingen gerade diese zusätzlichen Preise vom 4Aces-Pokershop unsere e-Raiser zum Spielen motivierten! Vielen Dank an unser Sponsoring!


In unserem Multitable Freeze-Out gab es bei 24 Entries folgende Ergebnisse:(lediglich die Top5 aufgezählt)
1. Marc Bidersek – Card-Guard vom 4Aces-Pokershop
2. Michael Weiss
3. The White
4. Denis Jansen – Card-Guard vom 4Aces-Pokershop
5. Sven van Wershofen(Bubble) – Poker-Untersetzer vom 4Aces-Pokershop

Wir hoffen auf rege Beteiligung der Clubmitglieder bei den nächsten internen Clubturnieren und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem 4Aces-Pokershop!

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Buchvorstellung: J. Tendler – The Mental Game of Poker

Buchvorstellung: J. Tendler – The Mental Game of Poker

Jared Tendler, der Sportpsychologe, der auf dem Golfplatz entdeckt und in den folgenden Jahren in die Pokerbranche eingeführt wurde, half (bis heute) über 200 Pokerspielerinnen und –spielern, mentale Aspekte und Stärken wie Tilt-Kontrolle, Selbstvertrauen, Angstfreiheit und Motivation aus- und aufzubauen. Auf dieser Grundlage ist das Meisterwerk „The Mental Game of Poker“ entstanden; Vorab betitelt als DAS brandneue Handbuch der Prospieler, das Theorien aus der Psychologie, gepaart mit diversen Fallstudien aus der Pokerpraxis, vermitteln soll. „The Mental Game of Poker“ spricht explizit die Punkte Anspruch, Faul, Tilt, Ungerechtigkeit, Risikoaversion, Schlechter Lauf, Rache, Fokus, Vertrauen und Motivation an, untermauert diese durch psychologisch strukturierte und fundierte Theorien und wendet sie auf das Pokerspiel an. Bei aller fundierten psychologischen Theorie ist „The Mental Game of Poker“ ein zutiefst in der Praxis verankertes Handbuch. So schreibt Tendler in der Einleitung: „Das Mental Game ist kein exotisches Konzept, sondern spiegelt die Pokerskills wieder. Durch Ordnung, Logik und Wissen kann man sein Mental Game genauso verbessern wie seine pokertechnischen Fähigkeiten, was ich Ihnen in den nächsten praxisnahen Kapiteln zeigen werde.”

Herstellerangaben: (Überzeugung durch eigenes Exemplar)

deutsche Ausgabe
–  49,90€ bei Poker Master Publishing
– glänzender Hardcover
– genähter Buchrücken
– Leseband
– hochqualitatives, weißes Papier, 80g
– hergestellt in einer der modernsten Druckereien Europas
besondere Druckschärfe dank neuster Drucktechnologie

Inhaltsverzeichnis:

Einführung
Grundlagen
– Das Adult Learning Model
– Inchworm
– Das Process Model
Emotionen
Strategie
– Injektionslogik
– Resolution
– Zusätzliche Strategien
Tilt
– wenn es schlecht läuft
– wegen Ungerechtigkeit
– wenn man es hasst, zu verlieren
– wegen Fehler
– wegen Anspruch
– wegen Rache
– wegen Verzweifelung
– verwenden, um ihr Spiel zu verbssern
Angst
– Angst Profil
– Lösen von Angst
– Allgemeine Ängste
Motivation
Selbstvertrauen
Conclusio
Anhang

Rezensionen:

„Kurz und knapp geschrieben, sehr genau im Detail und unglaublich erhellend. So viele Aha-Momente in einem einzigen Pokerbuch hat es nicht mehr gegeben, seit Doyle Brunson die Überlegenheit des aggressiven Pokerspiels ins Licht rückte.“
Daniel Smyth, WPT Magazine

„Ich habe einige Leute auf diesem Gebiet getroffen und keiner hatte je den Effekt der Jared mit diesem Werk erzielte. Somit trotz des satten Preises von 50€ für die deutsche Ausgabe und der Monopolstellung von Poker Master Publishing ein Muss für jeden Pokerspieler!“
Sean Gibson, Poker News Daily

„J. Tendler ist ein Pionier beim mentalen Spiel im Poker. Niemand sonst kommt seinem auf Fakten basierenden, wissenschaftlichen Ansatz, den er sich durch Jahre des Studiums der modernen Psychologie angeeignet hat, auch nur nahe. Dieses Buch ist das erste seiner Art und sollte Pflichtlektüre für jeden Pokerspieler sein.“
Hunter Bick, Pro-Player, Drag the Bar CEO

„Er lehrt einem Dinge, die man einfach nicht durch das Spielen erlernen kann.“
Ben „NeverScaredB“ Wilinofsky, Pro-Player, 2011 EPT Berlin Gewinner

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Spot-Gaming

Erarbeitung einer fortgeschrittenen Pokertheorie zur innovativen Erweiterung des Grundlagen-Pokers im Bereich Texas Hold´em No Limit

von The White, Mitglied des Pokerclubs e-Raiser.

Abstract

In vielen Pokertheorien nehmen immer wieder Themeninhalte wie „Timing“, „den Gegner spielen“ und „seine eigene Position ausnutzen“ Unmengen an Seiten ein. Unzweifelhaft zu Recht; und doch werden diese selten in direkte Verbindung gebracht und zu separiert voneinander, ausschweifend in großen Kapiteln, behandelt. So fällt in pokertheoretischen Erörterungen zwar ab und an der Begriff „Spot“, allerdings wird der Gesamtzusammenhang dabei nicht genügend wahrgenommen. So scheint eine allgemeine Begrifflichkeit oder Definition zu fehlen, die die genannten Inhalte explizit vereint und in ein gemeinsames Gitternetz stellt.

Die Wortneuschöpfung Spot-Gaming kann wie folgt als Aufforderung oder Spielhilfe definiert werden: „Time dein Spiel immer wieder weitgehend unabhängig von deinen Hole-Cards auf bestimmte Gegnerinnen und Gegner hin, separiere sie spielerisch, abhängig vom Positionsspiel und von ihren Spielweisen, vom Rest des Tisches und gewinne durch taktisch klug eingesetzte Spiel- und Handlungsmechanismen Chips von ihnen.“

Die Voraussetzungen für die Zielvorgabe des Spot-Gamings sind weitreichend und tiefgreifend. Zwar liegt zuerst das eigene Spiel und „Ich“ im Mittelpunkt der Analyse, wird jedoch prozessorientiert auf dem Weg zur Zielvorgabe auf die Gegnerinnen und Gegner übertragen, ohne die Stufe des eigenen Spieles auszublenden. Somit beinhaltet jeder Fortschritt immer auch den Erhalt der vorherig gewonnenen Erkenntnisse und Inhalte. Grundlegend für das eigene Spiel sind Motivation, Ambition und spielerische Fähigkeiten, die auf der Mathematik basieren. Zudem ist die eigene Außendarstellung, die im Bereich der Psychologie liegt und die Analyse des Spieles, die durch viele Bereiche der strukturierten mathematischen Analytik und nüchternen Abgrenzung von Stochastik und Spielsituation angenähert werden kann, entscheidend für die Auslegung und Anwendung des Spot-Gamings. Diese Eigenschaften eines Spielers oder einer Spielerin bilden allgemeine Grundvoraussetzungen für die meisten Profi-Theorien und sind somit lediglich der allgemeine Ausgangspunkt zum Erreichen der Zielvorgaben.

Wenn in einem zweiten Schritt die Ausgangsvoraussetzungen mit fünf weiteren Themenkomplexen explizit verknüpft werden, kann das Spot-Gaming als Zielvorgabe umgesetzt werden. Dazu gehören die Korrelation (Verbindung zur Kartenkonstellation), Meta-Kognition (Überdenken von Handlungsmechanismen und Selbstreflexion), kognitive Aktivierung (Anwendung auf die Spielsituation), die Wissensvernetzung (Zusammentragen der Erkenntnisse) und die Übungsphase. Um dauerhaft die Analyse des gegnerischen Spieles vollends ausschöpfen zu können, müssen die Hürden der psychologischen Taktiken, des Images am Tisch, der Spiel- und Denkmechanismen und des gegnerischen Wesens erfolgreich überschritten werden. An diesem Punkt scheitern die meisten Pokerspielerinnen und -spieler. Vermehrt werden lediglich subjektive Wahrnehmungen Anderer über das eigene Spiel in den Fokus genommen. So wird das Spot-Gaming durch eine Variabilität des eigenen Spiels und die eigene entwickelte Spiralbetrachtung zu einer Art des professionellen Pokerspiels, das fortschrittlich und innovativ den Faktor Glück minimiert, die eigenen Hole-Cards in den Hintergrund rückt und die Psychologie am Tisch zum Gegenstand der Analyse und des daraus resultierenden Spieles macht.

Grafik Spot-Gaming

Hier geht es zur gesamten Theorie!

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